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PATCH

Unzertrennlich. Mit ANGEL sind wir zum ersten Mal in die Welt von intelligenten Textilsystemen eingetaucht. Im Projekt PATCH gehen wir einen Schritt weiter und erforschen, wie serientaugliche Sensoren, Aktuatoren, Leiter und andere Komponenten hergestellt werden können. Waschstabilität, Langlebigkeit und Funktionalität gepaart mit erschwinglichen Produktionskosten – diese Herausforderungen nehmen wir an. Darüber hinaus entwickeln wir geeignete Kontaktierungsmethoden, um die verschiedenen Komponenten eines intelligenten Textilsystems stabil und prozesssicher miteinander zu verbinden.

Wir sind vernetzt. Über die Jahre haben wir uns Wissen zu intelligenten Textilien angeeignet. Dies war hauptsächlich möglich, indem wir selbst Lösungen in Kooperation mit unseren zahlreichen Projektpartnern erarbeitet haben. Diese Erfahrungswerte wollen wir nun mit anderen teilen – denn wir sind davon überzeugt, dass intelligente Textilien das Leben von uns allen zukünftig positiv beeinflussen werden. Wir suchen daher den Dialog mit Lieferant:innen, Hersteller:innen und Kund:innen, um weitere Entwicklungen voranzutreiben.

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  • Connectionplate: „Dockingstation“ für elektronische Datenverarbeitungseinheit

    Unsere sogenannte Connectionplate kann in Smart Textile Systemen als Verbindungsstelle für eine elektronische Datenverarbeitungseinheit dienen. Sie besteht aus einem robusten Stoffgewebe mit wasserundurchlässiger Membran auf der Rückseite. Sie kann leicht auf andere Stoffe aufgepatcht oder aufgenäht werden. Auf der Connectionplate sind unsere Stachelnieten aus magnetischem Edelstahl angebracht. Auf diese Weise kann eine Datenverarbeitungseinheit über Magnete aufgesetzt und bspw. vor dem Waschen wieder heruntergenommen werden.

     

  • Cradle: Extra Halt zusätzlich zu den Magneten

    Mithilfe eines flexiblen Kunststoffrahmen bleibt die Datenverarbeitungseinheit auch bei seitlicher Krafteinwirkung sicher an ihrem Platz. Das Cradle wird mithilfe eines Klettverschlusses an der Connectionplate durch Aufdrücken angebracht und kann so vor dem Waschen ebenfalls sehr leicht entfernt werden.

  • Stachelnieten: Die Weiterentwicklung des Druckknopfs

    Mithilfe unserer Stachelnieten aus magnetischem Edelstahl kann eine Datenverarbeitungseinheit mit einem „Klick“ magnetisch – und damit auch elektrisch – mit einem Smart Textile System verbunden werden.

  • Die Unterlegscheibe: Das Gegenstück der Stachelniete

    Die Unterlegscheibe als Gegenstück zur Stachelniete wird auf der Rückseite der Connectionplate angebracht und mit den sechs Stacheln der Niete umschlossen. Ein von uns speziell entwickeltes Crimp-Werkzeug biegt die Stacheln um die Unterlegscheibe und stellt einen Crimp-Kontakt auf die Rückseite der Connectionplate her.
    Die Unterlegscheibe gibt es in zwei Varianten – aus Edelstahl und aus einer Kupferlegierung.
    Dadurch ist es sowohl möglich durch aufgebrachte silberhaltige Flächen oder Edelstahlstickereien mittels NCA-Bonding einen Kontakt zu anderen Komponenten herzustellen als auch durch Lötverbindungen.

  • Silbergestrick: Datenfluss-Garantie

    Auf der Rückseite der Connectionplate stellt ein Polyamidgestrick mit Silbercoating die Verbindung zwischen den Stachelnieten und dem Leiter her. Strom und Daten können ungehindert fließen. Das Silbergestrick hat auf einer Seite eine drucksensitive Thermoklebefolie, durch die es sehr einfach auf der Connectionplate befestigt werden kann.

  • NCA-Bonding: Unsere Kontaktierungsmethode für Smart Textile Komponenten

    Ein stabiler Kontakt zwischen den verschiedenen Komponenten im Smart Textile System ist essenziell für die Funktionalität. Wir haben für unsere Systeme verschiedene Prozesse entwickelt mithilfe derer Kontaktierungsstellen durch NCA-Bonding (= Non-Conductive-Adhesive-Bonding) hergestellt werden können. Dabei werden Schmelzklebefolien, die der Isolation smarter Komponenten dienen, punktuell aufgeschmolzen und die Komponenten so miteinander verbunden. Dies ist sowohl thermisch (mit unserer eigens entwickelten Stempelpresse) oder durch Ultraschallschweißen möglich. Da Thermopressen auch in der Massenproduktion von Bekleidung zum Aufbringen von Logos oder Aufpatchen von Komponenten verwendet werden, ist dieser Prozess in der Textilindustrie nicht unbekannt und kann sehr leicht in eine Produktionslinie integriert werden.

  • Tapen: Integration von elektrischen Leitern mithilfe von kontinuierlichen Hot-Air-Prozessen

    Um Sensoren oder Aktuatoren mit einer Datenverarbeitungseinheit im Smart Textile System zu verbinden, benötigt man elektronische Leiter. Wir verwenden hierfür einen Leiter, der in ein Tapeband integriert ist. Auf diese Weise kann der Leiter mithilfe einer kontinuierlichen Hot-Air-Maschine in ein vorkonfektioniertes Teil individuell aufgebracht werden. Auch dieser Prozess ist in der Massenproduktion von Bekleidung z.B. für das Verdichten von Nähten (Seam Sealing) bekannt und kann sehr leicht in eine Produktionslinie integriert werden.

  • T-Shirt Tester: Automatisierte Funktionsüberprüfung in der Produktionsstätte

    Um die Funktionsfähigkeit von Smart textile Systemen bereits in der Produktionsstätte automatisiert und reproduzierbar überprüfen zu können, haben wir für unser ANGEL-System einen T-Shirt-Tester entwickelt. Dieser kontrolliert, ob die elektrische Leitfähigkeit zwischen den Kontaktstellen vorhanden ist – nur wenn dies der Fall ist, kann unser ANGEL-System einwandfrei funktionieren. Der T-Shirt-Tester ist einfach zu bedienen und bietet eine geniale Möglichkeit direkt vor Ort fehlerhafte Ware zu überarbeiten bzw. auszusortieren. Alle gemessenen Daten können gespeichert werden und mittels eindeutiger Seriennummern in jedem Shirt exakt zugeordnet werden.